„Gerlingen bremst den Negativtrend“ (StZ) – klingt doch gut! Die Stadt Gerlingen erwartet aber auch für 2025 ein Haushaltsdefizit von 2,6 Millionen Euro. „Allerdings scheint der Fall ins Bodenlose gebremst“ (StZ). Bürgermeister Oestringer spricht von einer „erkennbar verbesserten Entwicklung“, andere nennen den Haushaltsplan einfach „ganz passabel“. Der zuletzt durchgeführte Zensus beeinträchtigt die finanzielle Lage Gerlingens aber massiv. Von fehlenden Einwohnern sind niedrigere Steuerzuteilungen die Folge. Wichtiger Fakt ist, dass im laufenden Jahr keine Schulden vorgesehen sind. Bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung weitergeht. Auf das große Zahlenwerk in unserer Haushaltsrede verzichten wir, es wurde vom Kämmerer vorgestellt und in den anderen Beiträgen genannt. Nun aber: Was haben Gemeinderat und Verwaltung im letzten Jahr erreicht? Welche Projekte wurden umgesetzt? Aus der Liste der umgesetzten Vorhaben von Bushaltestellen über Friedhofentwicklungskonzept bis Wasserversorgung sind uns als SPD folgende Themen besonders wichtig • Der Bau der Mensa wurde beschlossen, den wir als SPD-Fraktion schon vor Jahren gefordert und einen Antrag gestellt hatten. Zudem konnte der von Eltern ab sofort geforderte Mittagstisch für die Fünftklässler von der Verwaltung schnell in den Räumen des Gymnasiums eingerichtet werden. Gemeinderat: Barbara Günther Engelbergstr. 28/1 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 27651 Barbara.Guenther@spdgerlingen.de Jürgen Fritz Richthofenstraße 27 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 929878 Juergen.Fritz@spdgerlingen.de • Die Planungen für das Neubaugebiet Bruhweg entwickeln sich stetig. • Mit dem Ausbau der vorhandenen Regenrückhaltebecken und mit der Planung des Rückhaltebeckens an der Mittleren Ringstraße wird die Stadt gegen Starkregen besser gerüstet sein. • Das Alte Rathaus als geschichtsträchtiges Gebäude wird zu altem Glanz umgebaut. Solche Gebäude, wie auch die Volkshochschule und das Stadtmuseum, müssen erhalten werden. Sie prägen das Stadtbild und halten die Geschichte Gerlingens lebendig. • Die nötige Erweiterung und die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses wird angegangen. Wir unterstützen dies ausdrücklich, sorgt doch die Freiwillige Feuerwehr für unser aller Sicherheit. • In Sachen Windkraft und Solarenergie konnte Gerlingen seine Standpunkte darstellen und an die entsprechenden Stellen weitergeben. • „Der Wald stößt nun selbst Treibhausgase aus“ (StZ) - was für ein Horrorszenario! Aber es ist Fakt, dass der Wald seine Aufgabe als Kohlenstoffsenker nicht ohne Veränderungen erfüllen kann. Die gute und nachhaltige Arbeit des Gerlinger Försters und seinen Waldarbeitern zeigt sich am Zustand unseres Waldes. Seit Jahren verfolgt der Forst einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ausblick: Was ist uns, der SPD, wichtig, wo sehen wir Handlungsbedarf? Thema Wirtschaft und Verwaltung Jährlich wiederkehrende Worte wie Haushaltskonsolidierungen, Sparmaßnahmen werden weiterhin die Verwaltung und den Gemeinderat beschäftigen müssen. Fortlaufende Kosten aller Projekte sind immer gleich mit einzuplanen und die Bevölkerung ist über die Notwendigkeit von Einsparungen und Veränderungen zu informieren. Gewerbesteuer ist ein wichtiges Standbein für die Gerlinger Finanzen. Bundesweit sind immer mehr Insolvenzen zu vermelden. Bei uns zeigen sich leere, zugeklebte Schaufenster als vielleicht einen erschreckenden Hinweis auf die Lage des Gerlinger Gewerbes und des Handels. Auch bei uns haben im Jahr 2024 Betriebe Insolvenz angemeldet, glücklicherweise nicht dramatisch viele. An dieser Stelle sind wir aber alle gefordert, Gerlinger Betriebe, das Handwerk und die Einzelhändler zu unterstützen. Wie lange können wir uns diese stetig nach oben steigende Spirale der Personalkosten noch leisten? Wir haben die Kosten und die Zahlen aus den Jahren 2015 und den uns nun vorliegenden aus dem Jahr 2025 verglichen. 2015 gab es 160 Stellen in der Verwaltung, Stand heute 198 – ein Plus von 24% und das nur in der Kernverwaltung ohne Erzieher und Erzieherinnen. Und trotzdem hören wir aus der Verwaltung immer wieder, dass uns nötiges Personal fehlt. Wir wollen die Notwendigkeit dieser Stellen nicht absprechen, sehen aber die Kostensteigerungen von 2015 auf 2025 von 12,9 auf 22,5 Millionen als beängstigend an. Thema Soziales und Gemeinschaft Kinderbetreuungseinrichtungen Die auch von der SPD mitbeschlossenen Gebührenanpassungen für die Kindertagesstätten sind kein guter Nährboden für das neue Betreuungsjahr. Wir verstehen die Unzufriedenheit der Eltern, ausfallende Betreuungszeiten, fehlendes Personal bringen den Alltag der berufstätigen Eltern durcheinander. Wir sind deshalb aufgefordert eine Lösung zu finden, mit der alle am Prozess Beteiligten zufrieden sein können. Leerstände bei Wohnungen abzubauen muss eine zwingende Aufgabe der Verwaltung mit Kooperationspartnern sein. Auch wenn es schwierig ist Wohnraummangel festzustellen und wir Verständnis für manche Vermieter zeigen, die hohen finanziellen Aufwand für die Renovierung und Sanierung aufbringen müssen, muss dieses Problem angegangen werden. Allein neuen Wohnraum als Ersatz zu schaffen ist nicht die Lösung. Auch das Thema Ärztemangel wird uns 2025 in Gerlingen begleiten. Wir müssen als attraktive Stadt auch dafür sorgen, dass es geeignete und ansprechende Räumlichkeiten geben kann, damit Hausärzte nach Gerlingen kommen möchten. Der SPD - Antrag dazu wurde letztes Jahr eingereicht. Die Flüchtlingsunterkunft in der Weilimdorfer Straße muss voraussichtlich nicht gebaut werden. Wir stellen uns vor, dass mit diesen freiwerdenden Mitteln die Sanierung des Stadtmuseums vorgezogen werden könnte, die Sanierung der Scheune also schon in den Jahren 2026 - 2028 erfolgen kann. Diese Maßnahme vorzuziehen würde auch die Baukosten im Zaume halten, Da in den letzten Jahren die Baukosten stetig um ca. 5% gestiegen sind, könnten wir mit diesem Schritt zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 100.000 pro Jahr vermieden werden. Ein großer Wunsch der Jugend und der Freizeitsportler in Gerlingen wäre ein Beachvolleyballfeld z.B. hinterm Milchhäusle. Zusätzlich wäre auch das Anlegen eines Pop-up-Gartens möglich, um diese Brachfläche zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität aufzuwerten. An Ideen mangelt es nicht, Gedanken, die finanziell umsetzbar wären. Den Vertretern der Jugend, dem JGR gratulieren wir an dieser Stelle zum 30- jährigen Bestehen und wünschen uns, dass noch viele Gerlinger Jugendliche sich in diesem Gremium engagieren werden. Thema Nachhaltige Entwicklung Noch am heutigen Dienstag sollen die Ziele der kommunalen Wärmeplanung verabschiedet werden. Die Wärmeplanung mit den Netzen Innenstadtbereich und Bruhweg II wird angegangen. Wir setzen uns für die Einbeziehung des Bergheimer Wegs und ambitionierte Ziele ein. Das Thema Mensa wird uns weiter beschäftigen und die Sanierung der Pestalozzischule, der Breitwiesenschule und der Brückentorhalle werden gestartet. „Balkonkraftwerke – Boom macht den Deutschen Lust auf Solar“ (StZ) Die Balkonkraftwerke können eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Es ist zu wünschen, dass ein größerer Fördertopf in Gerlingen eingerichtet wird. Zu schnell war der städtische Fördertopf 2024 geleert und das Interesse ist weiterhin groß. Schattenplätze an Kindertageseinrichtungen und öffentlichen Plätzen sind nötiger denn je. Dieses Thema muss weiterhin forciert werden, denn der Klimawandel macht nicht vor Gerlingen halt. Wasserspender aufzustellen war ein erster Schritt, weitere Schritte für ein lebenswertes Gerlingen müssen folgen. Weitere Anmerkungen Als Besucher des Stadtmuseums, für dessen Erhaltung wir uns immer einsetzen, wird man die aktuelle Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gesehen haben. Als Aufgabe sieht diese Stiftung Kommunen bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude finanziell zu unterstützen – man müsse nur einen Antrag stellen. In Gerlingen stehen über 50 denkmalgeschützte Gebäude, darunter auch städtische, dafür sollten finanzielle Töpfe für Sanierungen immer angezapft werden. Die zahlreichen Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen, an den Schulen und Kindergärten üben sehr wichtige Aufgaben aus. Das Ehrenamt ist Kitt der Gesellschaft. Kommunen klagen über schwindendes Ehrenamt. Die Aufgabe der Stadt muss es sein Ehrenamtliche zu halten und ihre Arbeit zu fördern, stärken und zu würdigen. Ohne Ehrenamt geht gar nichts voran. In diesem Jahr wird die Ehrenamtskarte in Baden–Württemberg sukzessive eingeführt. Es wäre ein schönes Zeichen der Anerkennung dieses auch an die Gerlinger Ehrenamtlichen weiterzugeben. Ein paar Worte zum Schluss Das Haushaltsjahr ist geprägt von Krisen in allen Teilen der Welt, die die Stadt Gerlingen nicht beeinflussen kann. Jedoch die Themen, die wir entscheiden können, müssen angegangen und umgesetzt werden. Dabei müssen wir alle das Wohl Gerlingens im Blick behalten. Ebenso ist Europa kein Selbstläufer mehr. Politische Unruhen versuchen den europäischen Gedanken und unsere Demokratie anzugreifen. Wir aber wehren uns und kämpfen weiter für unsere Ideale. Wir grüßen auf diesem Wege unsere Freunde in den Partnerstädten, wir werden unsere Freundschaft gerne weiter pflegen. Dank geht nun an die Rathausspitze, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, an alle Ehrenamtlichen, die das kommunale Leben mitgestalten, an alle Steuerzahler, an unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat für das konstruktive Miteinander ...und ein Extradank an meinen Kollegen Jürgen Fritz Wir stimmen dem Haushaltsplan 2025 zu. Für die SPD Barbara Güntheraltsrede 2025 Sehr geehrter Herr Bürgermeister Oestringer, sehr geehrter Herr Erster Beigeordneter Altenberger, sehr geehrter Herr Britsch und alle Amtsleiter, liebe Damen und Herren der Verwaltung, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat, liebe Gerlinger Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Gerlingen bremst den Negativtrend“ (StZ) – klingt doch gut! Die Stadt Gerlingen erwartet aber auch für 2025 ein Haushaltsdefizit von 2,6 Millionen Euro. „Allerdings scheint der Fall ins Bodenlose gebremst“ (StZ). Bürgermeister Oestringer spricht von einer „erkennbar verbesserten Entwicklung“, andere nennen den Haushaltsplan einfach „ganz passabel“. Der zuletzt durchgeführte Zensus beeinträchtigt die finanzielle Lage Gerlingens aber massiv. Von fehlenden Einwohnern sind niedrigere Steuerzuteilungen die Folge. Wichtiger Fakt ist, dass im laufenden Jahr keine Schulden vorgesehen sind. Bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung weitergeht. Auf das große Zahlenwerk in unserer Haushaltsrede verzichten wir, es wurde vom Kämmerer vorgestellt und in den anderen Beiträgen genannt. Nun aber: Was haben Gemeinderat und Verwaltung im letzten Jahr erreicht? Welche Projekte wurden umgesetzt? Aus der Liste der umgesetzten Vorhaben von Bushaltestellen über Friedhofentwicklungskonzept bis Wasserversorgung sind uns als SPD folgende Themen besonders wichtig • Der Bau der Mensa wurde beschlossen, den wir als SPD-Fraktion schon vor Jahren gefordert und einen Antrag gestellt hatten. Zudem konnte der von Eltern ab sofort geforderte Mittagstisch für die Fünftklässler von der Verwaltung schnell in den Räumen des Gymnasiums eingerichtet werden. Gemeinderat: Barbara Günther Engelbergstr. 28/1 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 27651 Barbara.Guenther@spdgerlingen.de Jürgen Fritz Richthofenstraße 27 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 929878 Juergen.Fritz@spdgerlingen.de • Die Planungen für das Neubaugebiet Bruhweg entwickeln sich stetig. • Mit dem Ausbau der vorhandenen Regenrückhaltebecken und mit der Planung des Rückhaltebeckens an der Mittleren Ringstraße wird die Stadt gegen Starkregen besser gerüstet sein. • Das Alte Rathaus als geschichtsträchtiges Gebäude wird zu altem Glanz umgebaut. Solche Gebäude, wie auch die Volkshochschule und das Stadtmuseum, müssen erhalten werden. Sie prägen das Stadtbild und halten die Geschichte Gerlingens lebendig. • Die nötige Erweiterung und die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses wird angegangen. Wir unterstützen dies ausdrücklich, sorgt doch die Freiwillige Feuerwehr für unser aller Sicherheit. • In Sachen Windkraft und Solarenergie konnte Gerlingen seine Standpunkte darstellen und an die entsprechenden Stellen weitergeben. • „Der Wald stößt nun selbst Treibhausgase aus“ (StZ) - was für ein Horrorszenario! Aber es ist Fakt, dass der Wald seine Aufgabe als Kohlenstoffsenker nicht ohne Veränderungen erfüllen kann. Die gute und nachhaltige Arbeit des Gerlinger Försters und seinen Waldarbeitern zeigt sich am Zustand unseres Waldes. Seit Jahren verfolgt der Forst einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ausblick: Was ist uns, der SPD, wichtig, wo sehen wir Handlungsbedarf? Thema Wirtschaft und Verwaltung Jährlich wiederkehrende Worte wie Haushaltskonsolidierungen, Sparmaßnahmen werden weiterhin die Verwaltung und den Gemeinderat beschäftigen müssen. Fortlaufende Kosten aller Projekte sind immer gleich mit einzuplanen und die Bevölkerung ist über die Notwendigkeit von Einsparungen und Veränderungen zu informieren. Gewerbesteuer ist ein wichtiges Standbein für die Gerlinger Finanzen. Bundesweit sind immer mehr Insolvenzen zu vermelden. Bei uns zeigen sich leere, zugeklebte Schaufenster als vielleicht einen erschreckenden Hinweis auf die Lage des Gerlinger Gewerbes und des Handels. Auch bei uns haben im Jahr 2024 Betriebe Insolvenz angemeldet, glücklicherweise nicht dramatisch viele. An dieser Stelle sind wir aber alle gefordert, Gerlinger Betriebe, das Handwerk und die Einzelhändler zu unterstützen. Wie lange können wir uns diese stetig nach oben steigende Spirale der Personalkosten noch leisten? Wir haben die Kosten und die Zahlen aus den Jahren 2015 und den uns nun vorliegenden aus dem Jahr 2025 verglichen. 2015 gab es 160 Stellen in der Verwaltung, Stand heute 198 – ein Plus von 24% und das nur in der Kernverwaltung ohne Erzieher und Erzieherinnen. Und trotzdem hören wir aus der Verwaltung immer wieder, dass uns nötiges Personal fehlt. Wir wollen die Notwendigkeit dieser Stellen nicht absprechen, sehen aber die Kostensteigerungen von 2015 auf 2025 von 12,9 auf 22,5 Millionen als beängstigend an. Thema Soziales und Gemeinschaft Kinderbetreuungseinrichtungen Die auch von der SPD mitbeschlossenen Gebührenanpassungen für die Kindertagesstätten sind kein guter Nährboden für das neue Betreuungsjahr. Wir verstehen die Unzufriedenheit der Eltern, ausfallende Betreuungszeiten, fehlendes Personal bringen den Alltag der berufstätigen Eltern durcheinander. Wir sind deshalb aufgefordert eine Lösung zu finden, mit der alle am Prozess Beteiligten zufrieden sein können. Leerstände bei Wohnungen abzubauen muss eine zwingende Aufgabe der Verwaltung mit Kooperationspartnern sein. Auch wenn es schwierig ist Wohnraummangel festzustellen und wir Verständnis für manche Vermieter zeigen, die hohen finanziellen Aufwand für die Renovierung und Sanierung aufbringen müssen, muss dieses Problem angegangen werden. Allein neuen Wohnraum als Ersatz zu schaffen ist nicht die Lösung. Auch das Thema Ärztemangel wird uns 2025 in Gerlingen begleiten. Wir müssen als attraktive Stadt auch dafür sorgen, dass es geeignete und ansprechende Räumlichkeiten geben kann, damit Hausärzte nach Gerlingen kommen möchten. Der SPD - Antrag dazu wurde letztes Jahr eingereicht. Die Flüchtlingsunterkunft in der Weilimdorfer Straße muss voraussichtlich nicht gebaut werden. Wir stellen uns vor, dass mit diesen freiwerdenden Mitteln die Sanierung des Stadtmuseums vorgezogen werden könnte, die Sanierung der Scheune also schon in den Jahren 2026 - 2028 erfolgen kann. Diese Maßnahme vorzuziehen würde auch die Baukosten im Zaume halten, Da in den letzten Jahren die Baukosten stetig um ca. 5% gestiegen sind, könnten wir mit diesem Schritt zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 100.000 pro Jahr vermieden werden. Ein großer Wunsch der Jugend und der Freizeitsportler in Gerlingen wäre ein Beachvolleyballfeld z.B. hinterm Milchhäusle. Zusätzlich wäre auch das Anlegen eines Pop-up-Gartens möglich, um diese Brachfläche zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität aufzuwerten. An Ideen mangelt es nicht, Gedanken, die finanziell umsetzbar wären. Den Vertretern der Jugend, dem JGR gratulieren wir an dieser Stelle zum 30- jährigen Bestehen und wünschen uns, dass noch viele Gerlinger Jugendliche sich in diesem Gremium engagieren werden. Thema Nachhaltige Entwicklung Noch am heutigen Dienstag sollen die Ziele der kommunalen Wärmeplanung verabschiedet werden. Die Wärmeplanung mit den Netzen Innenstadtbereich und Bruhweg II wird angegangen. Wir setzen uns für die Einbeziehung des Bergheimer Wegs und ambitionierte Ziele ein. Das Thema Mensa wird uns weiter beschäftigen und die Sanierung der Pestalozzischule, der Breitwiesenschule und der Brückentorhalle werden gestartet. „Balkonkraftwerke – Boom macht den Deutschen Lust auf Solar“ (StZ) Die Balkonkraftwerke können eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Es ist zu wünschen, dass ein größerer Fördertopf in Gerlingen eingerichtet wird. Zu schnell war der städtische Fördertopf 2024 geleert und das Interesse ist weiterhin groß. Schattenplätze an Kindertageseinrichtungen und öffentlichen Plätzen sind nötiger denn je. Dieses Thema muss weiterhin forciert werden, denn der Klimawandel macht nicht vor Gerlingen halt. Wasserspender aufzustellen war ein erster Schritt, weitere Schritte für ein lebenswertes Gerlingen müssen folgen. Weitere Anmerkungen Als Besucher des Stadtmuseums, für dessen Erhaltung wir uns immer einsetzen, wird man die aktuelle Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gesehen haben. Als Aufgabe sieht diese Stiftung Kommunen bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude finanziell zu unterstützen – man müsse nur einen Antrag stellen. In Gerlingen stehen über 50 denkmalgeschützte Gebäude, darunter auch städtische, dafür sollten finanzielle Töpfe für Sanierungen immer angezapft werden. Die zahlreichen Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen, an den Schulen und Kindergärten üben sehr wichtige Aufgaben aus. Das Ehrenamt ist Kitt der Gesellschaft. Kommunen klagen über schwindendes Ehrenamt. Die Aufgabe der Stadt muss es sein Ehrenamtliche zu halten und ihre Arbeit zu fördern, stärken und zu würdigen. Ohne Ehrenamt geht gar nichts voran. In diesem Jahr wird die Ehrenamtskarte in Baden–Württemberg sukzessive eingeführt. Es wäre ein schönes Zeichen der Anerkennung dieses auch an die Gerlinger Ehrenamtlichen weiterzugeben. Ein paar Worte zum Schluss Das Haushaltsjahr ist geprägt von Krisen in allen Teilen der Welt, die die Stadt Gerlingen nicht beeinflussen kann. Jedoch die Themen, die wir entscheiden können, müssen angegangen und umgesetzt werden. Dabei müssen wir alle das Wohl Gerlingens im Blick behalten. Ebenso ist Europa kein Selbstläufer mehr. Politische Unruhen versuchen den europäischen Gedanken und unsere Demokratie anzugreifen. Wir aber wehren uns und kämpfen weiter für unsere Ideale. Wir grüßen auf diesem Wege unsere Freunde in den Partnerstädten, wir werden unsere Freundschaft gerne weiter pflegen. Dank geht nun an die Rathausspitze, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, an alle Ehrenamtlichen, die das kommunale Leben mitgestalten, an alle Steuerzahler, an unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat für das konstruktive Miteinander ...und ein Extradank an meinen Kollegen Jürgen Fritz Wir stimmen dem Haushaltsplan 2025 zu. Für die SPD Barbara Güntheraltsrede 2025 Sehr geehrter Herr Bürgermeister Oestringer, sehr geehrter Herr Erster Beigeordneter Altenberger, sehr geehrter Herr Britsch und alle Amtsleiter, liebe Damen und Herren der Verwaltung, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat, liebe Gerlinger Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Gerlingen bremst den Negativtrend“ (StZ) – klingt doch gut! Die Stadt Gerlingen erwartet aber auch für 2025 ein Haushaltsdefizit von 2,6 Millionen Euro. „Allerdings scheint der Fall ins Bodenlose gebremst“ (StZ). Bürgermeister Oestringer spricht von einer „erkennbar verbesserten Entwicklung“, andere nennen den Haushaltsplan einfach „ganz passabel“. Der zuletzt durchgeführte Zensus beeinträchtigt die finanzielle Lage Gerlingens aber massiv. Von fehlenden Einwohnern sind niedrigere Steuerzuteilungen die Folge. Wichtiger Fakt ist, dass im laufenden Jahr keine Schulden vorgesehen sind. Bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung weitergeht. Auf das große Zahlenwerk in unserer Haushaltsrede verzichten wir, es wurde vom Kämmerer vorgestellt und in den anderen Beiträgen genannt. Nun aber: Was haben Gemeinderat und Verwaltung im letzten Jahr erreicht? Welche Projekte wurden umgesetzt? Aus der Liste der umgesetzten Vorhaben von Bushaltestellen über Friedhofentwicklungskonzept bis Wasserversorgung sind uns als SPD folgende Themen besonders wichtig • Der Bau der Mensa wurde beschlossen, den wir als SPD-Fraktion schon vor Jahren gefordert und einen Antrag gestellt hatten. Zudem konnte der von Eltern ab sofort geforderte Mittagstisch für die Fünftklässler von der Verwaltung schnell in den Räumen des Gymnasiums eingerichtet werden. Gemeinderat: Barbara Günther Engelbergstr. 28/1 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 27651 Barbara.Guenther@spdgerlingen.de Jürgen Fritz Richthofenstraße 27 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 929878 Juergen.Fritz@spdgerlingen.de • Die Planungen für das Neubaugebiet Bruhweg entwickeln sich stetig. • Mit dem Ausbau der vorhandenen Regenrückhaltebecken und mit der Planung des Rückhaltebeckens an der Mittleren Ringstraße wird die Stadt gegen Starkregen besser gerüstet sein. • Das Alte Rathaus als geschichtsträchtiges Gebäude wird zu altem Glanz umgebaut. Solche Gebäude, wie auch die Volkshochschule und das Stadtmuseum, müssen erhalten werden. Sie prägen das Stadtbild und halten die Geschichte Gerlingens lebendig. • Die nötige Erweiterung und die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses wird angegangen. Wir unterstützen dies ausdrücklich, sorgt doch die Freiwillige Feuerwehr für unser aller Sicherheit. • In Sachen Windkraft und Solarenergie konnte Gerlingen seine Standpunkte darstellen und an die entsprechenden Stellen weitergeben. • „Der Wald stößt nun selbst Treibhausgase aus“ (StZ) - was für ein Horrorszenario! Aber es ist Fakt, dass der Wald seine Aufgabe als Kohlenstoffsenker nicht ohne Veränderungen erfüllen kann. Die gute und nachhaltige Arbeit des Gerlinger Försters und seinen Waldarbeitern zeigt sich am Zustand unseres Waldes. Seit Jahren verfolgt der Forst einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ausblick: Was ist uns, der SPD, wichtig, wo sehen wir Handlungsbedarf? Thema Wirtschaft und Verwaltung Jährlich wiederkehrende Worte wie Haushaltskonsolidierungen, Sparmaßnahmen werden weiterhin die Verwaltung und den Gemeinderat beschäftigen müssen. Fortlaufende Kosten aller Projekte sind immer gleich mit einzuplanen und die Bevölkerung ist über die Notwendigkeit von Einsparungen und Veränderungen zu informieren. Gewerbesteuer ist ein wichtiges Standbein für die Gerlinger Finanzen. Bundesweit sind immer mehr Insolvenzen zu vermelden. Bei uns zeigen sich leere, zugeklebte Schaufenster als vielleicht einen erschreckenden Hinweis auf die Lage des Gerlinger Gewerbes und des Handels. Auch bei uns haben im Jahr 2024 Betriebe Insolvenz angemeldet, glücklicherweise nicht dramatisch viele. An dieser Stelle sind wir aber alle gefordert, Gerlinger Betriebe, das Handwerk und die Einzelhändler zu unterstützen. Wie lange können wir uns diese stetig nach oben steigende Spirale der Personalkosten noch leisten? Wir haben die Kosten und die Zahlen aus den Jahren 2015 und den uns nun vorliegenden aus dem Jahr 2025 verglichen. 2015 gab es 160 Stellen in der Verwaltung, Stand heute 198 – ein Plus von 24% und das nur in der Kernverwaltung ohne Erzieher und Erzieherinnen. Und trotzdem hören wir aus der Verwaltung immer wieder, dass uns nötiges Personal fehlt. Wir wollen die Notwendigkeit dieser Stellen nicht absprechen, sehen aber die Kostensteigerungen von 2015 auf 2025 von 12,9 auf 22,5 Millionen als beängstigend an. Thema Soziales und Gemeinschaft Kinderbetreuungseinrichtungen Die auch von der SPD mitbeschlossenen Gebührenanpassungen für die Kindertagesstätten sind kein guter Nährboden für das neue Betreuungsjahr. Wir verstehen die Unzufriedenheit der Eltern, ausfallende Betreuungszeiten, fehlendes Personal bringen den Alltag der berufstätigen Eltern durcheinander. Wir sind deshalb aufgefordert eine Lösung zu finden, mit der alle am Prozess Beteiligten zufrieden sein können. Leerstände bei Wohnungen abzubauen muss eine zwingende Aufgabe der Verwaltung mit Kooperationspartnern sein. Auch wenn es schwierig ist Wohnraummangel festzustellen und wir Verständnis für manche Vermieter zeigen, die hohen finanziellen Aufwand für die Renovierung und Sanierung aufbringen müssen, muss dieses Problem angegangen werden. Allein neuen Wohnraum als Ersatz zu schaffen ist nicht die Lösung. Auch das Thema Ärztemangel wird uns 2025 in Gerlingen begleiten. Wir müssen als attraktive Stadt auch dafür sorgen, dass es geeignete und ansprechende Räumlichkeiten geben kann, damit Hausärzte nach Gerlingen kommen möchten. Der SPD - Antrag dazu wurde letztes Jahr eingereicht. Die Flüchtlingsunterkunft in der Weilimdorfer Straße muss voraussichtlich nicht gebaut werden. Wir stellen uns vor, dass mit diesen freiwerdenden Mitteln die Sanierung des Stadtmuseums vorgezogen werden könnte, die Sanierung der Scheune also schon in den Jahren 2026 - 2028 erfolgen kann. Diese Maßnahme vorzuziehen würde auch die Baukosten im Zaume halten, Da in den letzten Jahren die Baukosten stetig um ca. 5% gestiegen sind, könnten wir mit diesem Schritt zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 100.000 pro Jahr vermieden werden. Ein großer Wunsch der Jugend und der Freizeitsportler in Gerlingen wäre ein Beachvolleyballfeld z.B. hinterm Milchhäusle. Zusätzlich wäre auch das Anlegen eines Pop-up-Gartens möglich, um diese Brachfläche zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität aufzuwerten. An Ideen mangelt es nicht, Gedanken, die finanziell umsetzbar wären. Den Vertretern der Jugend, dem JGR gratulieren wir an dieser Stelle zum 30- jährigen Bestehen und wünschen uns, dass noch viele Gerlinger Jugendliche sich in diesem Gremium engagieren werden. Thema Nachhaltige Entwicklung Noch am heutigen Dienstag sollen die Ziele der kommunalen Wärmeplanung verabschiedet werden. Die Wärmeplanung mit den Netzen Innenstadtbereich und Bruhweg II wird angegangen. Wir setzen uns für die Einbeziehung des Bergheimer Wegs und ambitionierte Ziele ein. Das Thema Mensa wird uns weiter beschäftigen und die Sanierung der Pestalozzischule, der Breitwiesenschule und der Brückentorhalle werden gestartet. „Balkonkraftwerke – Boom macht den Deutschen Lust auf Solar“ (StZ) Die Balkonkraftwerke können eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Es ist zu wünschen, dass ein größerer Fördertopf in Gerlingen eingerichtet wird. Zu schnell war der städtische Fördertopf 2024 geleert und das Interesse ist weiterhin groß. Schattenplätze an Kindertageseinrichtungen und öffentlichen Plätzen sind nötiger denn je. Dieses Thema muss weiterhin forciert werden, denn der Klimawandel macht nicht vor Gerlingen halt. Wasserspender aufzustellen war ein erster Schritt, weitere Schritte für ein lebenswertes Gerlingen müssen folgen. Weitere Anmerkungen Als Besucher des Stadtmuseums, für dessen Erhaltung wir uns immer einsetzen, wird man die aktuelle Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gesehen haben. Als Aufgabe sieht diese Stiftung Kommunen bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude finanziell zu unterstützen – man müsse nur einen Antrag stellen. In Gerlingen stehen über 50 denkmalgeschützte Gebäude, darunter auch städtische, dafür sollten finanzielle Töpfe für Sanierungen immer angezapft werden. Die zahlreichen Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen, an den Schulen und Kindergärten üben sehr wichtige Aufgaben aus. Das Ehrenamt ist Kitt der Gesellschaft. Kommunen klagen über schwindendes Ehrenamt. Die Aufgabe der Stadt muss es sein Ehrenamtliche zu halten und ihre Arbeit zu fördern, stärken und zu würdigen. Ohne Ehrenamt geht gar nichts voran. In diesem Jahr wird die Ehrenamtskarte in Baden–Württemberg sukzessive eingeführt. Es wäre ein schönes Zeichen der Anerkennung dieses auch an die Gerlinger Ehrenamtlichen weiterzugeben. Ein paar Worte zum Schluss Das Haushaltsjahr ist geprägt von Krisen in allen Teilen der Welt, die die Stadt Gerlingen nicht beeinflussen kann. Jedoch die Themen, die wir entscheiden können, müssen angegangen und umgesetzt werden. Dabei müssen wir alle das Wohl Gerlingens im Blick behalten. Ebenso ist Europa kein Selbstläufer mehr. Politische Unruhen versuchen den europäischen Gedanken und unsere Demokratie anzugreifen. Wir aber wehren uns und kämpfen weiter für unsere Ideale. Wir grüßen auf diesem Wege unsere Freunde in den Partnerstädten, wir werden unsere Freundschaft gerne weiter pflegen. Dank geht nun an die Rathausspitze, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, an alle Ehrenamtlichen, die das kommunale Leben mitgestalten, an alle Steuerzahler, an unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat für das konstruktive Miteinander ...und ein Extradank an meinen Kollegen Jürgen Fritz Wir stimmen dem Haushaltsplan 2025 zu. Für die SPD Barbara Güntheraltsrede 2025 Sehr geehrter Herr Bürgermeister Oestringer, sehr geehrter Herr Erster Beigeordneter Altenberger, sehr geehrter Herr Britsch und alle Amtsleiter, liebe Damen und Herren der Verwaltung, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat, liebe Gerlinger Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Gerlingen bremst den Negativtrend“ (StZ) – klingt doch gut! Die Stadt Gerlingen erwartet aber auch für 2025 ein Haushaltsdefizit von 2,6 Millionen Euro. „Allerdings scheint der Fall ins Bodenlose gebremst“ (StZ). Bürgermeister Oestringer spricht von einer „erkennbar verbesserten Entwicklung“, andere nennen den Haushaltsplan einfach „ganz passabel“. Der zuletzt durchgeführte Zensus beeinträchtigt die finanzielle Lage Gerlingens aber massiv. Von fehlenden Einwohnern sind niedrigere Steuerzuteilungen die Folge. Wichtiger Fakt ist, dass im laufenden Jahr keine Schulden vorgesehen sind. Bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung weitergeht. Auf das große Zahlenwerk in unserer Haushaltsrede verzichten wir, es wurde vom Kämmerer vorgestellt und in den anderen Beiträgen genannt. Nun aber: Was haben Gemeinderat und Verwaltung im letzten Jahr erreicht? Welche Projekte wurden umgesetzt? Aus der Liste der umgesetzten Vorhaben von Bushaltestellen über Friedhofentwicklungskonzept bis Wasserversorgung sind uns als SPD folgende Themen besonders wichtig • Der Bau der Mensa wurde beschlossen, den wir als SPD-Fraktion schon vor Jahren gefordert und einen Antrag gestellt hatten. Zudem konnte der von Eltern ab sofort geforderte Mittagstisch für die Fünftklässler von der Verwaltung schnell in den Räumen des Gymnasiums eingerichtet werden. Gemeinderat: Barbara Günther Engelbergstr. 28/1 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 27651 Barbara.Guenther@spdgerlingen.de Jürgen Fritz Richthofenstraße 27 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 929878 Juergen.Fritz@spdgerlingen.de • Die Planungen für das Neubaugebiet Bruhweg entwickeln sich stetig. • Mit dem Ausbau der vorhandenen Regenrückhaltebecken und mit der Planung des Rückhaltebeckens an der Mittleren Ringstraße wird die Stadt gegen Starkregen besser gerüstet sein. • Das Alte Rathaus als geschichtsträchtiges Gebäude wird zu altem Glanz umgebaut. Solche Gebäude, wie auch die Volkshochschule und das Stadtmuseum, müssen erhalten werden. Sie prägen das Stadtbild und halten die Geschichte Gerlingens lebendig. • Die nötige Erweiterung und die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses wird angegangen. Wir unterstützen dies ausdrücklich, sorgt doch die Freiwillige Feuerwehr für unser aller Sicherheit. • In Sachen Windkraft und Solarenergie konnte Gerlingen seine Standpunkte darstellen und an die entsprechenden Stellen weitergeben. • „Der Wald stößt nun selbst Treibhausgase aus“ (StZ) - was für ein Horrorszenario! Aber es ist Fakt, dass der Wald seine Aufgabe als Kohlenstoffsenker nicht ohne Veränderungen erfüllen kann. Die gute und nachhaltige Arbeit des Gerlinger Försters und seinen Waldarbeitern zeigt sich am Zustand unseres Waldes. Seit Jahren verfolgt der Forst einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ausblick: Was ist uns, der SPD, wichtig, wo sehen wir Handlungsbedarf? Thema Wirtschaft und Verwaltung Jährlich wiederkehrende Worte wie Haushaltskonsolidierungen, Sparmaßnahmen werden weiterhin die Verwaltung und den Gemeinderat beschäftigen müssen. Fortlaufende Kosten aller Projekte sind immer gleich mit einzuplanen und die Bevölkerung ist über die Notwendigkeit von Einsparungen und Veränderungen zu informieren. Gewerbesteuer ist ein wichtiges Standbein für die Gerlinger Finanzen. Bundesweit sind immer mehr Insolvenzen zu vermelden. Bei uns zeigen sich leere, zugeklebte Schaufenster als vielleicht einen erschreckenden Hinweis auf die Lage des Gerlinger Gewerbes und des Handels. Auch bei uns haben im Jahr 2024 Betriebe Insolvenz angemeldet, glücklicherweise nicht dramatisch viele. An dieser Stelle sind wir aber alle gefordert, Gerlinger Betriebe, das Handwerk und die Einzelhändler zu unterstützen. Wie lange können wir uns diese stetig nach oben steigende Spirale der Personalkosten noch leisten? Wir haben die Kosten und die Zahlen aus den Jahren 2015 und den uns nun vorliegenden aus dem Jahr 2025 verglichen. 2015 gab es 160 Stellen in der Verwaltung, Stand heute 198 – ein Plus von 24% und das nur in der Kernverwaltung ohne Erzieher und Erzieherinnen. Und trotzdem hören wir aus der Verwaltung immer wieder, dass uns nötiges Personal fehlt. Wir wollen die Notwendigkeit dieser Stellen nicht absprechen, sehen aber die Kostensteigerungen von 2015 auf 2025 von 12,9 auf 22,5 Millionen als beängstigend an. Thema Soziales und Gemeinschaft Kinderbetreuungseinrichtungen Die auch von der SPD mitbeschlossenen Gebührenanpassungen für die Kindertagesstätten sind kein guter Nährboden für das neue Betreuungsjahr. Wir verstehen die Unzufriedenheit der Eltern, ausfallende Betreuungszeiten, fehlendes Personal bringen den Alltag der berufstätigen Eltern durcheinander. Wir sind deshalb aufgefordert eine Lösung zu finden, mit der alle am Prozess Beteiligten zufrieden sein können. Leerstände bei Wohnungen abzubauen muss eine zwingende Aufgabe der Verwaltung mit Kooperationspartnern sein. Auch wenn es schwierig ist Wohnraummangel festzustellen und wir Verständnis für manche Vermieter zeigen, die hohen finanziellen Aufwand für die Renovierung und Sanierung aufbringen müssen, muss dieses Problem angegangen werden. Allein neuen Wohnraum als Ersatz zu schaffen ist nicht die Lösung. Auch das Thema Ärztemangel wird uns 2025 in Gerlingen begleiten. Wir müssen als attraktive Stadt auch dafür sorgen, dass es geeignete und ansprechende Räumlichkeiten geben kann, damit Hausärzte nach Gerlingen kommen möchten. Der SPD - Antrag dazu wurde letztes Jahr eingereicht. Die Flüchtlingsunterkunft in der Weilimdorfer Straße muss voraussichtlich nicht gebaut werden. Wir stellen uns vor, dass mit diesen freiwerdenden Mitteln die Sanierung des Stadtmuseums vorgezogen werden könnte, die Sanierung der Scheune also schon in den Jahren 2026 - 2028 erfolgen kann. Diese Maßnahme vorzuziehen würde auch die Baukosten im Zaume halten, Da in den letzten Jahren die Baukosten stetig um ca. 5% gestiegen sind, könnten wir mit diesem Schritt zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 100.000 pro Jahr vermieden werden. Ein großer Wunsch der Jugend und der Freizeitsportler in Gerlingen wäre ein Beachvolleyballfeld z.B. hinterm Milchhäusle. Zusätzlich wäre auch das Anlegen eines Pop-up-Gartens möglich, um diese Brachfläche zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität aufzuwerten. An Ideen mangelt es nicht, Gedanken, die finanziell umsetzbar wären. Den Vertretern der Jugend, dem JGR gratulieren wir an dieser Stelle zum 30- jährigen Bestehen und wünschen uns, dass noch viele Gerlinger Jugendliche sich in diesem Gremium engagieren werden. Thema Nachhaltige Entwicklung Noch am heutigen Dienstag sollen die Ziele der kommunalen Wärmeplanung verabschiedet werden. Die Wärmeplanung mit den Netzen Innenstadtbereich und Bruhweg II wird angegangen. Wir setzen uns für die Einbeziehung des Bergheimer Wegs und ambitionierte Ziele ein. Das Thema Mensa wird uns weiter beschäftigen und die Sanierung der Pestalozzischule, der Breitwiesenschule und der Brückentorhalle werden gestartet. „Balkonkraftwerke – Boom macht den Deutschen Lust auf Solar“ (StZ) Die Balkonkraftwerke können eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Es ist zu wünschen, dass ein größerer Fördertopf in Gerlingen eingerichtet wird. Zu schnell war der städtische Fördertopf 2024 geleert und das Interesse ist weiterhin groß. Schattenplätze an Kindertageseinrichtungen und öffentlichen Plätzen sind nötiger denn je. Dieses Thema muss weiterhin forciert werden, denn der Klimawandel macht nicht vor Gerlingen halt. Wasserspender aufzustellen war ein erster Schritt, weitere Schritte für ein lebenswertes Gerlingen müssen folgen. Weitere Anmerkungen Als Besucher des Stadtmuseums, für dessen Erhaltung wir uns immer einsetzen, wird man die aktuelle Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gesehen haben. Als Aufgabe sieht diese Stiftung Kommunen bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude finanziell zu unterstützen – man müsse nur einen Antrag stellen. In Gerlingen stehen über 50 denkmalgeschützte Gebäude, darunter auch städtische, dafür sollten finanzielle Töpfe für Sanierungen immer angezapft werden. Die zahlreichen Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen, an den Schulen und Kindergärten üben sehr wichtige Aufgaben aus. Das Ehrenamt ist Kitt der Gesellschaft. Kommunen klagen über schwindendes Ehrenamt. Die Aufgabe der Stadt muss es sein Ehrenamtliche zu halten und ihre Arbeit zu fördern, stärken und zu würdigen. Ohne Ehrenamt geht gar nichts voran. In diesem Jahr wird die Ehrenamtskarte in Baden–Württemberg sukzessive eingeführt. Es wäre ein schönes Zeichen der Anerkennung dieses auch an die Gerlinger Ehrenamtlichen weiterzugeben. Ein paar Worte zum Schluss Das Haushaltsjahr ist geprägt von Krisen in allen Teilen der Welt, die die Stadt Gerlingen nicht beeinflussen kann. Jedoch die Themen, die wir entscheiden können, müssen angegangen und umgesetzt werden. Dabei müssen wir alle das Wohl Gerlingens im Blick behalten. Ebenso ist Europa kein Selbstläufer mehr. Politische Unruhen versuchen den europäischen Gedanken und unsere Demokratie anzugreifen. Wir aber wehren uns und kämpfen weiter für unsere Ideale. Wir grüßen auf diesem Wege unsere Freunde in den Partnerstädten, wir werden unsere Freundschaft gerne weiter pflegen. Dank geht nun an die Rathausspitze, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, an alle Ehrenamtlichen, die das kommunale Leben mitgestalten, an alle Steuerzahler, an unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat für das konstruktive Miteinander ...und ein Extradank an meinen Kollegen Jürgen Fritz Wir stimmen dem Haushaltsplan 2025 zu. Für die SPD Barbara Güntheraltsrede 2025 Sehr geehrter Herr Bürgermeister Oestringer, sehr geehrter Herr Erster Beigeordneter Altenberger, sehr geehrter Herr Britsch und alle Amtsleiter, liebe Damen und Herren der Verwaltung, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat, liebe Gerlinger Mitbürgerinnen und Mitbürger. „Gerlingen bremst den Negativtrend“ (StZ) – klingt doch gut! Die Stadt Gerlingen erwartet aber auch für 2025 ein Haushaltsdefizit von 2,6 Millionen Euro. „Allerdings scheint der Fall ins Bodenlose gebremst“ (StZ). Bürgermeister Oestringer spricht von einer „erkennbar verbesserten Entwicklung“, andere nennen den Haushaltsplan einfach „ganz passabel“. Der zuletzt durchgeführte Zensus beeinträchtigt die finanzielle Lage Gerlingens aber massiv. Von fehlenden Einwohnern sind niedrigere Steuerzuteilungen die Folge. Wichtiger Fakt ist, dass im laufenden Jahr keine Schulden vorgesehen sind. Bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung weitergeht. Auf das große Zahlenwerk in unserer Haushaltsrede verzichten wir, es wurde vom Kämmerer vorgestellt und in den anderen Beiträgen genannt. Nun aber: Was haben Gemeinderat und Verwaltung im letzten Jahr erreicht? Welche Projekte wurden umgesetzt? Aus der Liste der umgesetzten Vorhaben von Bushaltestellen über Friedhofentwicklungskonzept bis Wasserversorgung sind uns als SPD folgende Themen besonders wichtig • Der Bau der Mensa wurde beschlossen, den wir als SPD-Fraktion schon vor Jahren gefordert und einen Antrag gestellt hatten. Zudem konnte der von Eltern ab sofort geforderte Mittagstisch für die Fünftklässler von der Verwaltung schnell in den Räumen des Gymnasiums eingerichtet werden. Gemeinderat: Barbara Günther Engelbergstr. 28/1 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 27651 Barbara.Guenther@spdgerlingen.de Jürgen Fritz Richthofenstraße 27 70839 Gerlingen Tel.: 07156 / 929878 Juergen.Fritz@spdgerlingen.de • Die Planungen für das Neubaugebiet Bruhweg entwickeln sich stetig. • Mit dem Ausbau der vorhandenen Regenrückhaltebecken und mit der Planung des Rückhaltebeckens an der Mittleren Ringstraße wird die Stadt gegen Starkregen besser gerüstet sein. • Das Alte Rathaus als geschichtsträchtiges Gebäude wird zu altem Glanz umgebaut. Solche Gebäude, wie auch die Volkshochschule und das Stadtmuseum, müssen erhalten werden. Sie prägen das Stadtbild und halten die Geschichte Gerlingens lebendig. • Die nötige Erweiterung und die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses wird angegangen. Wir unterstützen dies ausdrücklich, sorgt doch die Freiwillige Feuerwehr für unser aller Sicherheit. • In Sachen Windkraft und Solarenergie konnte Gerlingen seine Standpunkte darstellen und an die entsprechenden Stellen weitergeben. • „Der Wald stößt nun selbst Treibhausgase aus“ (StZ) - was für ein Horrorszenario! Aber es ist Fakt, dass der Wald seine Aufgabe als Kohlenstoffsenker nicht ohne Veränderungen erfüllen kann. Die gute und nachhaltige Arbeit des Gerlinger Försters und seinen Waldarbeitern zeigt sich am Zustand unseres Waldes. Seit Jahren verfolgt der Forst einen zukunftsweisenden Weg. Zum Ausblick: Was ist uns, der SPD, wichtig, wo sehen wir Handlungsbedarf? Thema Wirtschaft und Verwaltung Jährlich wiederkehrende Worte wie Haushaltskonsolidierungen, Sparmaßnahmen werden weiterhin die Verwaltung und den Gemeinderat beschäftigen müssen. Fortlaufende Kosten aller Projekte sind immer gleich mit einzuplanen und die Bevölkerung ist über die Notwendigkeit von Einsparungen und Veränderungen zu informieren. Gewerbesteuer ist ein wichtiges Standbein für die Gerlinger Finanzen. Bundesweit sind immer mehr Insolvenzen zu vermelden. Bei uns zeigen sich leere, zugeklebte Schaufenster als vielleicht einen erschreckenden Hinweis auf die Lage des Gerlinger Gewerbes und des Handels. Auch bei uns haben im Jahr 2024 Betriebe Insolvenz angemeldet, glücklicherweise nicht dramatisch viele. An dieser Stelle sind wir aber alle gefordert, Gerlinger Betriebe, das Handwerk und die Einzelhändler zu unterstützen. Wie lange können wir uns diese stetig nach oben steigende Spirale der Personalkosten noch leisten? Wir haben die Kosten und die Zahlen aus den Jahren 2015 und den uns nun vorliegenden aus dem Jahr 2025 verglichen. 2015 gab es 160 Stellen in der Verwaltung, Stand heute 198 – ein Plus von 24% und das nur in der Kernverwaltung ohne Erzieher und Erzieherinnen. Und trotzdem hören wir aus der Verwaltung immer wieder, dass uns nötiges Personal fehlt. Wir wollen die Notwendigkeit dieser Stellen nicht absprechen, sehen aber die Kostensteigerungen von 2015 auf 2025 von 12,9 auf 22,5 Millionen als beängstigend an. Thema Soziales und Gemeinschaft Kinderbetreuungseinrichtungen Die auch von der SPD mitbeschlossenen Gebührenanpassungen für die Kindertagesstätten sind kein guter Nährboden für das neue Betreuungsjahr. Wir verstehen die Unzufriedenheit der Eltern, ausfallende Betreuungszeiten, fehlendes Personal bringen den Alltag der berufstätigen Eltern durcheinander. Wir sind deshalb aufgefordert eine Lösung zu finden, mit der alle am Prozess Beteiligten zufrieden sein können. Leerstände bei Wohnungen abzubauen muss eine zwingende Aufgabe der Verwaltung mit Kooperationspartnern sein. Auch wenn es schwierig ist Wohnraummangel festzustellen und wir Verständnis für manche Vermieter zeigen, die hohen finanziellen Aufwand für die Renovierung und Sanierung aufbringen müssen, muss dieses Problem angegangen werden. Allein neuen Wohnraum als Ersatz zu schaffen ist nicht die Lösung. Auch das Thema Ärztemangel wird uns 2025 in Gerlingen begleiten. Wir müssen als attraktive Stadt auch dafür sorgen, dass es geeignete und ansprechende Räumlichkeiten geben kann, damit Hausärzte nach Gerlingen kommen möchten. Der SPD - Antrag dazu wurde letztes Jahr eingereicht. Die Flüchtlingsunterkunft in der Weilimdorfer Straße muss voraussichtlich nicht gebaut werden. Wir stellen uns vor, dass mit diesen freiwerdenden Mitteln die Sanierung des Stadtmuseums vorgezogen werden könnte, die Sanierung der Scheune also schon in den Jahren 2026 - 2028 erfolgen kann. Diese Maßnahme vorzuziehen würde auch die Baukosten im Zaume halten, Da in den letzten Jahren die Baukosten stetig um ca. 5% gestiegen sind, könnten wir mit diesem Schritt zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 100.000 pro Jahr vermieden werden. Ein großer Wunsch der Jugend und der Freizeitsportler in Gerlingen wäre ein Beachvolleyballfeld z.B. hinterm Milchhäusle. Zusätzlich wäre auch das Anlegen eines Pop-up-Gartens möglich, um diese Brachfläche zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität aufzuwerten. An Ideen mangelt es nicht, Gedanken, die finanziell umsetzbar wären. Den Vertretern der Jugend, dem JGR gratulieren wir an dieser Stelle zum 30- jährigen Bestehen und wünschen uns, dass noch viele Gerlinger Jugendliche sich in diesem Gremium engagieren werden. Thema Nachhaltige Entwicklung Noch am heutigen Dienstag sollen die Ziele der kommunalen Wärmeplanung verabschiedet werden. Die Wärmeplanung mit den Netzen Innenstadtbereich und Bruhweg II wird angegangen. Wir setzen uns für die Einbeziehung des Bergheimer Wegs und ambitionierte Ziele ein. Das Thema Mensa wird uns weiter beschäftigen und die Sanierung der Pestalozzischule, der Breitwiesenschule und der Brückentorhalle werden gestartet. „Balkonkraftwerke – Boom macht den Deutschen Lust auf Solar“ (StZ) Die Balkonkraftwerke können eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen. Es ist zu wünschen, dass ein größerer Fördertopf in Gerlingen eingerichtet wird. Zu schnell war der städtische Fördertopf 2024 geleert und das Interesse ist weiterhin groß. Schattenplätze an Kindertageseinrichtungen und öffentlichen Plätzen sind nötiger denn je. Dieses Thema muss weiterhin forciert werden, denn der Klimawandel macht nicht vor Gerlingen halt. Wasserspender aufzustellen war ein erster Schritt, weitere Schritte für ein lebenswertes Gerlingen müssen folgen. Weitere Anmerkungen Als Besucher des Stadtmuseums, für dessen Erhaltung wir uns immer einsetzen, wird man die aktuelle Ausstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gesehen haben. Als Aufgabe sieht diese Stiftung Kommunen bei der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude finanziell zu unterstützen – man müsse nur einen Antrag stellen. In Gerlingen stehen über 50 denkmalgeschützte Gebäude, darunter auch städtische, dafür sollten finanzielle Töpfe für Sanierungen immer angezapft werden. Die zahlreichen Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen, an den Schulen und Kindergärten üben sehr wichtige Aufgaben aus. Das Ehrenamt ist Kitt der Gesellschaft. Kommunen klagen über schwindendes Ehrenamt. Die Aufgabe der Stadt muss es sein Ehrenamtliche zu halten und ihre Arbeit zu fördern, stärken und zu würdigen. Ohne Ehrenamt geht gar nichts voran. In diesem Jahr wird die Ehrenamtskarte in Baden–Württemberg sukzessive eingeführt. Es wäre ein schönes Zeichen der Anerkennung dieses auch an die Gerlinger Ehrenamtlichen weiterzugeben. Ein paar Worte zum Schluss Das Haushaltsjahr ist geprägt von Krisen in allen Teilen der Welt, die die Stadt Gerlingen nicht beeinflussen kann. Jedoch die Themen, die wir entscheiden können, müssen angegangen und umgesetzt werden. Dabei müssen wir alle das Wohl Gerlingens im Blick behalten. Ebenso ist Europa kein Selbstläufer mehr. Politische Unruhen versuchen den europäischen Gedanken und unsere Demokratie anzugreifen. Wir aber wehren uns und kämpfen weiter für unsere Ideale. Wir grüßen auf diesem Wege unsere Freunde in den Partnerstädten, wir werden unsere Freundschaft gerne weiter pflegen. Dank geht nun an die Rathausspitze, an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, an alle Ehrenamtlichen, die das kommunale Leben mitgestalten, an alle Steuerzahler, an unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Gemeinderat für das konstruktive Miteinander ...und ein Extradank an meinen Kollegen Jürgen Fritz Wir stimmen dem Haushaltsplan 2025 zu. Für die SPD Barbara Günther